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Entstehung und Auswirkungen von Traumata bei Kindern im Alter von 0-3 Jahren – Online

17. November, 09:00 - 16:30
Kostenlos
Berufsplattform Sozial: Titelbild für Entstehung und Auswirkungen von Traumata bei Kindern im Alter von 0-3 Jahren - Online

– erkennen, verstehen und adäquat handeln –

Die Fortbildung wurde vom Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege in Auftrag gegeben.

Kinder von belasteten, psychisch erkrankten oder traumatisierten Eltern zeigen oft bereits im Baby- und Kleinkindalter Verhaltensauffälligkeiten und Alarmzeichen, die auf Interaktionsstörung und Bindungsprobleme bis hin zur Kindeswohlgefährdung durch transgenerationale Traumaweitergabe oder unterschiedliche Formen von Misshandlung hindeuten. Manche der Kinder verhalten sich von außen betrachtet unauffällig und die Entwicklungsrisiken erschließen sich hauptsächlich durch die Analyse des Pflege- und Erziehungsverhaltens der betroffenen Eltern.

INHALTE

  • Definition und Entstehung von Trauma
  • Auswirkungen von frühkindlichen Traumata
  • Alarmzeichen im Verhalten von Säuglingen und Kleinkindern: Auffälligkeiten in der Emotionsregulation, Bindungsverhalten, Gesamtentwicklung und somatoforme Anzeichen
  • Alarmzeichen im (Erziehungs-)Verhalten von Eltern und Auffälligkeiten bei älteren Geschwistern
  • Unterstützungsmöglichkeiten und -grenzen
  • Hinweise zur Selbstfürsorge der Fachkräfte

 

ZUGANGSVORAUSSETZUNG
Das Angebot ist beschränkt für den Teilnehmer*innenkreis aus Hessen.

Die Bereitschaft, eigene Themen einzubringen und aktiv zu üben ist für die Teilnahme erforderlich.

 

Referentin:

Petra Hofmann

Systemische Familientherapeutin und Supervisorin (SG), systemische Traumapädagogin, Traumapädagogin und traumazentrierte Fachberaterin (DeGPT/FVTP), Erwachsenenpädagogin M.A., Dipl. Sozialpädagogin, zert. Mediatorin (MedG,DACH)

  • Inhaberin des Kompetenzzentrum Traumapädagogik. Kinderschutz. systemisch
  • Fachreferentin für Fort- und Weiterbildungen im Kinderschutz
  • Ausbildung und Zertifizierung von insoweit erfahrenen Fachkräften im Kinderschutz
  • langjähriger beruflicher Hintergrund in der stationären und ambulanten Kinder- und Jugendhilfe

 

Veranstaltungsort

Veranstalter

Weitere Informationen

Beginndatum - Enddatum, Seminarzeiten
17.11.2026
Gesamtdauer:
1, Tag(e)
Zielgruppe:
Mitarbeitende, die bei öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe für die Aufgaben des Auf- und Ausbaus sowie der Weiterentwicklung lokaler Netzwerke im Bereich der Frühen Hilfen und der Prävention zuständig sind oder eine solche Aufgabe zukünftig übernehmen werden. Fachkräfte, die an den Schnittstellen zu anderen Systemen (wie bspw. im Bereich der Familienbildung oder im Bereich Gesundheitswesen) tätig sind, analog der in § 3 Abs. 2 KKG aufgeführten Einrichtungen und Dienste der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe, die in den kommunalen Netzwerken Frühe Hilfen vertreten sind. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die mit interkulturellen Gruppen und/oder geflüchteten Menschen arbeiten. Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, dem Gesundheitswesen oder Fachkräfte, die im Kontext von Frühen Hilfen und Prävention tätig oder beratend tätig sind. Aus dem Bereich Kindertagesbetreuung lediglich leitende Fachkräfte und Kitafachberatung mit einer Multiplikator*innenfunktion.