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Gut im Gespräch sein – von der ressourcenorientierten Grundhaltung zur Praxis im Kinderschutz

9. November, 09:00 - 16:00
Kostenlos
Berufsplattform Sozial: Titelbild für Gut im Gespräch sein - von der ressourcenorientierten Grundhaltung zur Praxis im Kinderschutz

…. Handwerkszeug für ziel- und ressourcenorientierte Gesprächsführung im pädagogischen Kontext

Die Fortbildung wurde vom Hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege in Auftrag gegeben.

Pädagogische Arbeit ist immer auch Beziehungs- und Kommunikationsarbeit – mit Familien, innerhalb der Einrichtung und an den Schnittstellen zu anderen Fachkräften und Institutionen.

Als Fachkraft gehört es zu Ihren Aufgaben, mit allen Beteiligten im Sinne der bestmöglichen Förderung von Kindern und ihrer Eltern zusammenzuarbeiten.

Kooperation und Transparenz in der pädagogischen Arbeit erfordern dabei sowohl grundlegende Gesprächskompetenz für die alltägliche, ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit Familien als auch spezifische Handlungssicherheit für Gespräche im Kontext von Kindeswohlgefährdung.

Beides baut aufeinander auf: Auftragsklarheit, Rollenreflexion und ein solides kommunikatives Handwerkszeug bilden die Basis, um auch in belastenden Situationen – etwa bei einer Gefährdungseinschätzung nach § 8a SGB VIII / § 4 KKG – transparent, empathisch und zielorientiert zu kommunizieren.

In der dreitägigen Fortbildung verbinden wir daher die Grundlagen ziel- und ressourcenorientierter Gesprächsführung mit der besonderen Gesprächssituation im Spannungsfeld von Hilfe und Kontrolle bei (Verdacht auf) Kindeswohlgefährdung. Das inhaltlich-methodische Konzept basiert auf systemtheoretischen Ansätzen, insbesondere der Lösungsfokussierung (SFC – Solution Focused Counseling/Coaching).

Im Mittelpunkt steht die Verbindung von fachlichem Input, Reflexion und konkreter Anwendung. In einer gemeinsamen Fallwerkstatt werden die beiden Themenfelder anhand eigener Praxisfälle praktisch erprobt.
So können Sie das Erarbeitete unmittelbar auf Ihre berufliche Praxis beziehen und Ihre Handlungssicherheit für anspruchsvolle Gespräche weiterentwickeln.

 

Referentin:

Petra Hofmann

Systemische Familientherapeutin und Supervisorin (SG), systemische Traumapädagogin, Traumapädagogin und traumazentrierte Fachberaterin (DeGPT/FVTP), Erwachsenenpädagogin M.A., Dipl. Sozialpädagogin, Trainerin und Changemanagerin (DVNLP), NLP-Lehrtrainerin (DVNLP), zert. Mediatorin (MedG,DACH)

  • Inhaberin des Kompetenzzentrum Traumapädagogik. Kinderschutz. systemisch
  • Fachreferentin für Fort- und Weiterbildungen im Kinderschutz
  • Ausbildung und Zertifizierung von insoweit erfahrenen Fachkräften im Kinderschutz
  • langjähriger beruflicher Hintergrund in der stationären und ambulanten Kinder- und Jugendhilfe

 

Veranstaltungsort

Veranstalter

Weitere Informationen

Beginndatum - Enddatum, Seminarzeiten
09.11.2026
Gesamtdauer:
3, Tag(e)
Zielgruppe:
Mitarbeitende, die bei öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe für die Aufgaben des Auf- und Ausbaus sowie der Weiterentwicklung lokaler Netzwerke im Bereich der Frühen Hilfen und der Prävention zuständig sind oder eine solche Aufgabe zukünftig übernehmen werden. Fachkräfte, die an den Schnittstellen zu anderen Systemen (wie bspw. im Bereich der Familienbildung oder im Bereich Gesundheitswesen) tätig sind, analog der in § 3 Abs. 2 KKG aufgeführten Einrichtungen und Dienste der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe, die in den kommunalen Netzwerken Frühe Hilfen vertreten sind. Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die mit interkulturellen Gruppen und/oder geflüchteten Menschen arbeiten. Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, dem Gesundheitswesen oder Fachkräfte, die im Kontext von Frühen Hilfen und Prävention tätig oder beratend tätig sind. Aus dem Bereich Kindertagesbetreuung lediglich leitende Fachkräfte und Kitafachberatung mit einer Multiplikator*innenfunktion. Diese Fortbildung richtet sich entsprechend den Förderbedingungen an Fachkräfte außerhalb des schulischen Bereichs. Fachkräfte aus Schule und Schulsozialarbeit können daher leider nicht an diesem Angebot teilnehmen.