Der Bildungskalender im Sozial- und Gesundheitsbereich:
Aus- und Weiterbildungen für soziale, pädagogische, psychologische und therapeutische Berufe
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Konflikte willkommen heißen und Mobbing verhindern

Wenn der Begriff Mobbing fällt, ist es oft schon zu spät. Zu spät für besonnenes Handeln. Mobbing löst vielerlei aus. Stress, Angst, Ohnmacht, Wut, Zorn, Aggression, … der Begriff ist zu einem Symptom geworden. Zum Symptom einer lauten, schnellen, oft überforderten und nach Schubladen suchenden Gesellschaft. Mobbing ist tatsächlich Symptom. Aus Sicht der Konfliktforschung ist es Symptom für nicht rechtzeitig und/oder nicht adäquat bearbeitete Konflikte. Mobbing kann auch Symptom sein für nicht adäquat erlernte Strategien im Umgang mit inneren Konflikten oder mangelnde Resilienz. Mobbing kann auch Symptom sein für nicht adäquat erlerntes Verhalten im digitalen Raum. Diesen Ideen und Verknüpfungen gehen wir nach, nähern uns auch aus einem systemischen Blickwinkel. Ziel ist es, dem Thema die Wucht und Macht zu nehmen, um so aus einem oft subjektiv empfundenen Ohnmachtsgefühl beim Begriff Mobbing wieder in die Handlungsfähigkeit zu kommen.
Inhalte:
- Ein Seminar, in welchem dem oft Ohnmacht auslösenden Mobbing-Begriff über die Beschäftigung mit der Konfliktregulation entgegengewirkt wird
- Einbezug eines zusätzlich spezifischen systemischen Blickwinkels
- Einbezug relevanter Themen wie Digitaler Raum oder Resilienz
- Mobbing-Interventionen werden nach gemeinsamen Nennern durchsucht
Ziele:
- Sie verfügen über neue oder zusätzliche inhaltliche Verknüpfungen und Blickwinkel zum Thema
- Lernen konkrete Methoden zur Prävention und Intervention kennen
- Haben nach Möglichkeit ihre eigenen mitgebrachten Fallbesprechungen bearbeitet
Zielgruppe:
Alle am Thema Interessierten.
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