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Livestream-Seminar mit Anke Nottelmann: Scham und Schuld mit PEP behandeln – Von Scham zur Würde, von der Schuld in die Kraft

20. September, 10:00 - 17:00
€64

Grade bei Menschen, die frühkindlich traumatisiert wurden, sind Scham- und Schuldgefühle prägend in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit gewesen. Sie sind tief im Selbstkonzept verankert und finden sich auf allen Systemebenen und in neurozeptiven Verarbeitungsprozessen wieder. Bei den Betroffenen verursachen sie in vielen Lebensbereichen viel Leid durch Selbstverurteilung und Selbstabwertung und erschweren im Laufe des Lebens eine selbstbestimmte und zufriedene Lebensgestaltung.

Ein Hauptaugenmerk des Workshops liegt auf dem theoretischen Input zum des Wesens traumatischer Scham- und Schuldgefühle, deren Entstehung und deren Dynamik.
Scham- und Schuldgefühle gelten im Allgemeinen als „schwer“ behandelbar. Für das begleitende Helfersystem stellt der Umgang mit ihnen oft eine große Herausforderung dar. In der eigenen Gegenübertragung können sie bei den Therapeut:innen und Berater:innen Gefühle wie Ohnmacht, Hilflosigkeit, Vermeidungsverhalten, Ungeduld und auch Ärger auslösen.

Auf der Basis der Prozess- und embodimentfokussierten Psychologie (PEP®) nach Bohne entwickelte die Referentin ein Klopfprocedere „Klopfen mit dem System“. Darin wird ein Teile-Konzept integriert, was sich am Phänomen- und Prozess ausrichtet und an der Einzigartigkeit jedes Ich-Zustandes orientiert. Damit können Scham und Schuld oftmals erstaunlich schnell und präzise auch auf Ego-State-Ebene in den Prozess gebracht werden.
Der Workshop zeigt, wie mit dem „Klopfen mit dem System“ mit Leichtigkeit und wertschätzendem Humor diesen Gefühlen begegnet werden kann und sie transformiert werden können. Mit Vorträgen, Live Demos und Übungseinheiten.

Anke Nottelmann ist Diplom Psychologin, Psychotherapeutin nach dem Heilpraktikergesetz und Supervisorin (DGSF). Nach klinischer Tätigkeit arbeitet sie seit über 30 Jahren in eigener Praxis. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist, Menschen, die an komplexen Traumafolgen und dissoziativen Phänomenen leiden, in ihren Entwicklungsprozessen zu einem guten Leben zu begleiten.
Sie ist Lehrreferentin für Systemische Traumatherapie unter anderem am Institut für Systemische und Familientherapie in Essen. Über ihr eigenes Trauma-Institut am Park bietet sie Fortbildungen rund um den Bereich Trauma an. Sie ist Referentin auf zahlreichen Kongressen und Autorin.

Basierend auf der tiefenpsychologisch fundierten humanistischen Psychotherapie und einer systemischen Haltung und Sichtweise verfolgt sie einen schulenübergreifenden potentialorientierten psychotherapeutischen Ansatz (Potentialorientierte Therapie, PITT, Ego-State-Arbeit, Konzept der Strukturellen Dissoziation, Körpertherapie, kognitiv-behaviorale Ansätze, hypno-imaginative Verfahren, EMDR, PEP®, Triadische Systemik u.a.). Das Teile-Konzept hat darin einen zentralen Stellenwert. Konsequent an individuellen Lösungen und Potentialentwicklung orientiert, ist ihr eine Herzensangelegenheit wirksame innovative Methoden in bewährte Konzepte der Traumatherapie zu integrieren. Wertschätzender Humor, Freude und Leichtigkeit sind essentielle Begleiter ihrer Arbeit.

Details zur Veranstaltung

Veranstaltungsort

Veranstalter

Weitere Informationen

Beginndatum - Enddatum, Seminarzeiten
20.09.2025
Gesamtdauer:
7, Stunde(n)
Zielgruppe:
Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiater, Therapeuten, Interessierte