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Selbstsabotage-Verhalten aus transgenerationalen Perspektiven

7. Februar, 10:00 - 17:00
€64

Selbstsabotage-Verhalten wird zwar meist wahrgenommen, weil die Einschränkungen von Betroffenen seelisch, körperlich und in Beziehungen als hemmend und oft leidvoll erlebbar sind.
Ebenso oft jedoch stehen Menschen vor einem Rätsel über die Beweggründe für solche immer wiederkehrenden Muster, auf die sie gefühlt keinen Einfluss haben, und gegenüber denen sie sich machtlos in Bezug auf Veränderungsmöglichkeiten erleben.
Bekannt ist, dass sich durch persönlich erlebtes Trauma in der Kindheit innere Anteile entwickeln, die zu unbewusstem Selbstsabotage-Verhalten führen. In den meisten Fällen dienen sie dazu, im familiären Umfeld zurechtzukommen.
Im Kontext der Systemaufstellungsarbeit im klinischen und ambulanten Setting hat sich die Hypothese als naheliegend gezeigt, dass insbesondere bei schweren psychosomatischen Symptomen durch nicht-bewusste Loyalitäten im Familiensystem auch transgenerationale Zusammenhänge eine Rolle bei der Entstehung von Selbstsabotage-Mustern spielen.
Einschränkende, weiter-tradierte Sichtweisen auf sich selbst und die Welt engen Betroffene u.U. im Wahrnehmen von Freiheiten ein, die zu einem erfüllten Leben führen würden.
Das Bewusstwerden solcher Vorgänge und die Würdigung aller inneren Anteile, die zu Selbstsabotage führen, können zur Heilung beitragen. Heilung kann auch bedeuten, das eigene Potenzial zu erkennen und Erlaubnis dafür zu spüren, ein Selbst-bestimmtes Leben in „Fülle“ anzustreben.

In diesem Seminar sollen Ansätze für mögliche Lösungsprozesse im Sinne einer Aufweichung festgefahrener Mindsets im Zusammenhang mit Selbstsabotage vorgestellt werden. Hier kommen vorwiegend Verfahren aus dem hypno-systemischen Spektrum und spezielle Formate aus dem Systemaufstellungs-Bereich zum Tragen. Es werden u.a. Externalisierungstechniken, wie z.B. Imagination, angeboten, die sowohl im Gruppen- wie auch im einzel-therapeutischen Setting anwendbar sind. Fall-Vignetten und Live-Demos sollen die Ansätze und ihre Wirkweisen verdeutlichen.
In einem therapeutischen Prozess mit den oben genannten Ansätzen zeigen sich herausfordernde Lösungsmöglichkeiten im Spannungsfeld zwischen behindernden Loyalitäten und deren Überwindung. Ziel dabei ist mehr Selbstwirksamkeit und Autonomie.
Die Entwicklung von Mitgefühl für sich selbst und die Würdigung der bisher verborgenen selbstsabotierenden Anteile können diese in freundliche BegleiterInnen transformieren.
Wie ein Weg dafür geebnet werden kann, soll Kernthema des Seminars sein.

 

Dagmar Ingwersen, Mitbegründerin der Privatklinik Bad Zwischenahn, Geschäftsführung und psychotherapeutische Leitung der Klinik. Leitung des NISL (Norddeutsches Institut für Systemische Lösungen) seit 1997, Lehrtherapeutin der DGFS, Systemische Therapie IGST, Heidelberg, Körpertherapeutische Verfahren, verschiedene Trauma-therapeutische Verfahren, u.a. SE (Somatic Experiencing, nach Dr.Peter Levine), Bifokal-multi-sensorische Interventionstechniken („Klopfen“) nach Dr. Fred Gallo, SOMA (körperorientierte Traumatherapie, nach Dr. Sonia Gomez)

Details zur Veranstaltung

Veranstaltungsort

Veranstalter

Weitere Informationen

Beginndatum - Enddatum, Seminarzeiten
07.02.2026
Gesamtdauer:
1, Tag(e)
Zielgruppe:
Psychologen, Psychotherapeuten, Coaches