Berufsplattform Sozial. Der Bildungskalender im Sozialbereich:
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Traumasensibles Yoga TSY ingradual® Grundlagenseminar 1

Mit Joachim Pfahl, BSc
- arbeitet seit über 40 Jahren als Trauma-Yogatherapeut mit traumatisierten Menschen unter anderem in Gefängnissen und mit Soldaten und dem Fonds der Bundesrepublik Deutschland “Sexualisierte Gewalt”
- Meditations- und Yogalehrer Ausbildung, unter anderem Studium der vedischen Psychologie
- Abschluss: Bachelor Science of Creative Intelligence
- fünf Jahre Aufenthalt in Indien zum Studium und Praxis von Yoga, Meditation und Ayurveda
- 2008 Gründung und Aufbau der Yoga Schule in Meerbusch – Osterath, Köln und Mönchengladbach
- 2013 Beginn der zwei-jährigen Ausbildungen von Yogalehrern und Yogalehrerinnen in Meerbusch
- 2014 Beginn der Dozententätigkeit für Traumasensibles Yoga (TSY) in D-A-CH
Über das Seminar
Traumasensibles Yoga ist ein körperorientierter therapeutischer Ansatz, der auf dem klassischen Hatha-Yoga basiert. Traumasensibles Yoga kann im Einzel- und im Gruppensetting angewendet werden. Die besondere Chance liegt in der Stabilisierung, der Anregung von Selbstwirksamkeit und der Harmonisierung des psycho-vegetativen Systems. Dies ist durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen. Die Fortbildung umfasst zunächst drei aufeinander aufbauende Module á 16 UE ( eine Unterrichtseinheit = 45 Minuten). Es wird erlernt, wie Hatha-Yoga so adaptiert werden kann, dass es als traumasensibel zu bezeichnen ist. Aufbauend auf ein achtsames Üben ist die persönliche Erfahrung und Mitteilung von Körpersensationen integrativer Bestandteil. Die Fortbildung verschafft einen Überblick über die komplementären Beziehungen zwischen Yoga und Trauma. Sie zeigt auf, welchen Beitrag traumasensibles Yoga leisten kann. Die Verbindung des Bewusstseins mit den körpereigenen Ressourcen ermöglicht grundlegende stabilisierende Erfahrungen. Triggerpunkte werden weder vermieden noch durch Unachtsamkeit leichtfertig aktiviert, sondern durch achtsame Wahrnehmung, Mentalisierung und behutsame Gegenregulierung als Teil der einmaligen Lebensgeschichte integriert.
Inhalt
Theorie
- Vorstellrunde
- die Prinzipien des Traumasensiblen Yoga
- Gestaltung des Traumasensiblen Yoga im Einzel- und Gruppensetting
- das Autonome Nervensystem und das Erklärungsmodell der Polyvagaltheorie
- Quellentexte des Yoga: Patanjali Yogasutras und das Kosha Modell aus dem Upanischaden
- Theorie Pranayama
Praxis
- sanfte Bewegungsübungen: Bottom Up
- Praxis zur Traumasensiblen Entspannung
- Praxis zur Traumasensiblen Vorbereitung der Meditation/Körpermeditation
- Praxis zur Traumasensiblen Modifikation der Entspannung
- Demo zur Erkundung der Spürfähigkeit
- Demo zum Erspüren und In-Kontakt-Kommen mit einer belastenden Situation
- Praxis Pranayama Kapalabhati
Aufbau/Methodik
In den Grundlagenseminaren erfahren die Teilnehmenden, wie mit Elementen aus dem Hatha-Yoga auf die Vorgänge des Autonomen Nervensystems eingewirkt werden kann (Bottom Up). Die Leitlinien des TSY sensibilisieren diese für ein Yoga, das in einer Atmosphäre von Sicherheit, Zugewandtheit und respektvollem Umgang stattfindet. Die Quellentexte des Hatha-Yoga weisen auf die spirituelle Dimension hin. Der Umgang mit Triggersituationen ist von elementarer Bedeutung. Dadurch können die Prozesse und Zustände des Autonomen Nervensystems besser unterschieden und im Körper gespürt werden. Die an die eigenen Bedürfnisse adaptierten Yoga- und Atemübungen sowie die begleitende Person öffnen einen Raum, diesen Kontakt herzustellen und ihn (zum Beispiel in dem Spüren eines Schmerzes) zu halten. Anstatt wie bisher im Hypo- oder Hyperarousal in der Dissoziation zu bleiben oder in diese flüchten zu müssen, kann über die Präsenz Sicherheit und eine Aktivierung des ventralen Vagusnervs erfahren werden. So können überschießende Reaktionen reguliert und nachhaltig verändert werden. Das ermöglicht die Verbindung zu sich selbst und die Integration verletzter innerer Anteile.
Ziele
- ich erweitere ich mein therapeutisches Handwerkszeug
- ich erfahre ich wie Körper, Geist und Seele zusammenwirken
- als Yogalehrerende verstehe ich immer besser, dass durch Triggersituationen ausgelöstes Verhalten eine normale Reaktion auf ein unnormales Ereignis ist
- als Psychotherapeut*In erlebe ich, wie kurze Yogaübungen die Verankerung im Körper ermöglichen
Fr, 20.02.2026, 18:00 – 21:15 Uhr
Sa, 21.02.2026, 9:30 – 15:45 Uhr
So, 22.02.2026, 9:30 – 15:45 Uhr
Bildungsraum Naumanngasse, Naumanngasse 32, 5020 Salzburg
€ 380,– pro Person inkl. 10 % MwSt.
5 % Frühbucherrabatt bei Buchung fünf Monate vor Veranstaltungsbeginn
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PSZ gGmbH Wege zur psychischen Gesundheit.2120 Wolkersdorf, Austria
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