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Bildung? – es gibt Dringlicheres

18. Januar, 19:30 - 21:30

€30
Bildung? - es gibt Dringlicheres

Bildung ist etwas für nervöse Menschen, die lernen wollen aufmerksam abzuwarten.

Man sagt, dass die Ernte der Saat folgt und nicht umgekehrt. Das Resultat der verdauten Speise ist der Leib. Als Mensch kann man nicht Leben ohne etwas zu werden. Solange der Mensch lebt, kann er nicht Nichts werden. Das Resultat dieser Menschwerdung ist aber das Resultat der Bildung des Menschen und so kann Herder sagen: “Jeder ungebildete Mensch ist die Karikatur von sich selbst.”

Niemand, der das Leben ernst nimmt, kann wollen, dass aus ihm ein Zerrbild wird. Das verbietet ihm der Stolz – sein Wille zum aufrechten Gang. Aber wie wird man zu dem, der man ist? Dazu müsste man zunächst etwas über sich erfahren. Weil die Menschenkinder wenig über sich wissen, zappeln sie viel herum. Der nervöse Mensch ist auf der Suche nach sich selbst. Die passenden Bausteine für das eigene Gebilde wollen gefunden werden. Die richtigen Stellen, um überflüssiges an der eigenen Skulptur zu entfernen, wollen entdeckt werden. Beides braucht Aufmerksamkeit und Ruhe.

Wer die langwierige und mühselige Arbeit an der eigenen Transformation verweigert und ungeduldig nach Abkürzungen sucht, versklavt sich häufig unter einem falschen Selbstbild – besonders beliebt scheinen dieser Tage esoterische Seelen-, Engel- und Naturheilbilder für kleine Leute, oder hochaufgelöste Bilder der Wellnessindustrie für Besserverdiener, die das gefährdete Gefühl der eigenen Bedeutsamkeit notdürftig stabilisieren.

Die dreiteilige Veranstaltungsreihe des Salon Logos lädt alle ein, die Lust an der eigenen Skulptur haben. Man erfährt dabei etwas über die Bedingungen der Bildhauerei und denkt gemeinsam über das Wesen der Bildung nach.

Teil 1: Messkunst und Lebensprüfung – Do, 18. Jän 2024 von 19:30-21:30 Uhr
Wie kommt der Geist in eine Bemerkungslage, damit er Chancen, Konflikte und Widersprüche registriert? Wie stärkt man das Gemüt, damit es neugierig, tapfer und optimistisch bleibt?

Teil 2: Liebesfähigkeit und Anstrengungsbereitschaft – Do, 15. Feb 2024 von 19:30-21:30 Uhr
Keine Liebe, keine Affekte, keine Bildung. Was reizende Lehrer können müssen damit man die Lebenszeit nutzt, statt die Zeit zu vertreiben.

Teil 3: Die nahezu unmögliche Balance – Do, 21. Mär 2024 von 19:30-21:30 Uhr
Warum der schwungvolle Geist eine glühende Weltkugel verschlucken will, warum das immer ein ohnmächtiger Versuch bleibt und dennoch einen Unterschied erschafft.

Literatur:
Gerd Achenbach (2023). Philosophie der Philosophischen Praxis. Baden-Baden.
Heiner Hastedt (2012). Was ist Bildung? Eine Textanthologie. Ditzingen.
Liessmann, Konrad (2014). Geisterstunde. Die Praxis der Unbildung. Wien.
Peter Sloterdijk (2019). Stress und Freiheit. Berlin.

Impulsvorträge lösen sich mit Übungen und Diskussionen ab, das gemeinsame Lesen kürzerer Textpassagen, mit dem Besprechen offener Fragen. Am Ende gibt es Gesprächsmöglichkeiten, begleitet von Snacks und Getränken.
(Die drei Teile führen auch einzeln zu einer Ertüchtigung der eigenen Lebensphilosophie)

Kosten: 15€ pro Abend, en bloc 30€.
Anmeldung per Mail an reinhard@philosophischer-praktiker.at erbeten.

Details zur Veranstaltung

Termin / Beginnt am:
18. Januar
Zeit:
19:30 - 21:30
Preis:
€30
Veranstaltung für Themenbereich:
Website:
https://philosophischer-praktiker.at/

Veranstaltungsort

Philosophische Praxis von Reinhard Krenn
Tannengasse 1/7
Gänserndorf-Süd, 2230 Österreich
📍 Auf Google Maps anzeigen
Telefon:
0680 5010 334
Website des Veranstaltungsortes

Veranstalter

Philosophische Praxis von Reinhard Krenn
Telefon:
0680 5010 334
E-Mail:
reinhard@philosophischer-praktiker.at
Website des Veranstalters

Weitere Informationen

Beginndatum - Enddatum (+Seminarzeiten)
Do, 18. Jän 2024 von 19:30-21:30 Uhr - Do, 15. Feb 2024 von 19:30-21:30 Uhr - Do, 21. Mär 2024 von 19:30-21:30 Uhr
Gesamtdauer:
3, Modul(e)
Zielgruppe:
Pädagogen, Bildungsaffine